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Kenne den Unterschied von Krankengymnastik und Physiotherapie!

Unterschied Krankengymnastik und Physiotherapie

Kennst Du eigentlich den Unterschied zwischen Krankengymnastik und Physiotherapie? Hier erfährst Du alles, was Du wissen solltest!

Du bist vermutlich schon einmal den Begriffen „Krankengymnastik“ und „Physiotherapie“  begegnet. Doch was genau ist der Unterschied?

Denn beides sind wichtige Heilberufe, die oft Hand in Hand arbeiten. Hier erfährst Du, was hinter den beiden Begriffen steckt und warum der Unterschied gerade von Bedeutung ist.

Du wirst herausfinden, welche Ziele und Methoden die sie voneinander abgrenzen. Am Ende wirst Du den Unterschied zwischen Krankengymnastik und Physiotherapie kennen!

Das Wichtigste in Kürze:

  • Verwendung als Synonym: In Österreich werden die Begriffe oft als Synonyme für einander verwendet. In Deutschland ist die Unterscheidung etwas strenger.

  • Gleiche Ziele: Beide Disziplinen streben an, dass ein Patient oder eine Patientin mit Schmerzen behandelt wird.

  • Dauer und Ablauf: Es gibt in der Regel sieben bis zehn Einheiten die klassisch zwischen 15 bis zu 60 Minuten dauern können.

Der Hintergrund von Krankengymnastik und Physiotherapie

Früher war die Krankengymnastik der klassische Ansatz, der sich auf Bewegung, gezielte Übungen und Rehabilitation konzentrierte.

Diese Disziplin entstand im 19. Jahrhundert und wurde zunächst vor allem als Methode zur Wiederherstellung der Beweglichkeit nach Verletzungen oder Operationen eingesetzt.

Mit der Zeit hat sich das Feld weiterentwickelt. Die moderne Physiotherapie entstand als eine ganzheitliche Behandlungsform, die nicht nur die körperliche Rehabilitation, sondern auch präventive Maßnahmen und eine umfassende Gesundheitsförderung umfasst.

Heute gehen Physiotherapie und Krankengymnastik Hand in Hand – vor allem, seitdem 1994 „Krankengymnastik“ in „Physiotherapie“ umbenannt wurde.

Deshalb werden in vielen Fällen heutzutage die Begriffe synonym verwendet, doch es gibt feine Unterschiede.

In Österreich werden die zwei Begriffe als synonym verwendet während man in Deutschland immer noch klare Unterscheidungen finden – dazu aber gleich mehr.

Die Definitionen im Überblick

Hier findest Du einen Überblick, wie (derzeit) Krankengymnastik und Physiotherapie in Deutschland definiert werden.

Krankengymnastik

Krankengymnastik ist eine therapeutische Maßnahme, die ihren Ursprung im Heilmittelkatalog hat.

Dieser Katalog dient als Verzeichnis verschiedener Therapieansätze, die Fachkräften zur Verfügung stehen, um Patienten & Patientinnen bei gesundheitlichen Problemen zu unterstützen.

Die Krankengymnastik ist ein Konzept, das aktive und passive Therapieformen kombiniert.

Dabei erlernen Patienten & Patientinnen Übungen zur Mobilisierung oder zur Stärkung bestimmter Muskelgruppen. Im Idealfall wird ein individuelles Übungsprogramm erstellt, das man selbstständig zu Hause durchführen kann.

Ziel ist es, die Beschwerden des Patienten zu lindern und zukünftigen Erkrankungen oder Verletzungen vorzubeugen.

Die Durchführung von Krankengymnastik, oft kurz KG genannt, ist ausschließlich staatlich anerkannten Physiotherapeuten & Physiotherapeutinnen vorbehalten.

Unabhängig davon ist für die Krankengymnastik eine ärztliche Verordnung erforderlich.

Um nicht für jede Verordnung einen Arzt aufsuchen zu müssen, gibt es seit 2009 die Möglichkeit für Physiotherapeuten, die Qualifikation des sektoralen Heilpraktikers der Physiotherapie zu erwerben.

Diese Zusatzausbildung berechtigt Physiotherapeuten, selbst Verordnungen auszustellen. Allerdings werden diese Verordnungen nur von wenigen privaten Krankenversicherungen anerkannt und erstattet.

Gesetzliche Krankenkassen lehnen solche Verordnungen in der Regel ab.

Physiotherapie

Die Physiotherapie umfasst ein breiteres Spektrum an Behandlungsmethoden.

Sie baut auf den Grundlagen der Krankengymnastik auf, integriert aber zusätzlich moderne Erkenntnisse aus der Schmerztherapie, Neurophysiologie und Psychologie.

Das bedeutet, dass bei der Physiotherapie nicht nur die körperliche Funktion, sondern auch die Schmerzwahrnehmung, die psychische Verfassung und das allgemeine Wohlbefinden der Patienten & Patientinnen berücksichtigt werden.

Diese ganzheitliche Herangehensweise ermöglicht es, Therapien individueller zu gestalten und den Behandlungserfolg langfristig zu verbessern. 

Die Unterschiede zwischen Krankengymnastik und Physiotherapie

Zwar gehen Krankengymnastik und Physiotherapie „Hand in Hand“ (kann man sagen), trotzdem gibt es ein paar Unterschiede, die erwähnenswert sind.

Die wichtigsten sind:

Ausbildungsdauer

Laut Physio-Central war die traditionelle Krankengymnastik oft kürzer und rein bewegungsorientiert.

In der heutigen Physiotherapie umfasst die Ausbildung ein längeres, interdisziplinäres Programm, das moderne wissenschaftliche Erkenntnisse, manuelle Techniken und digitale Tools vermittelt.

In Deutschland wird der Begriff „Physiotherapeut“ offiziell für Fachkräfte verwendet, die Krankengymnastik sowie weitere physiotherapeutische Verfahren anwenden.

Der Weg zum Physiotherapeuten erfordert mindestens eine dreijährige Ausbildung, ergänzt durch praktische Erfahrung.

Krankengymnastik ist ein spezieller Bereich innerhalb der Physiotherapie. Sie legt den Schwerpunkt vor allem auf manuelle Methoden, gezielte Übungen und Bewegungstherapie.

Dabei konzentriert sie sich auf bewährte, klassische Übungen, um die Mobilität und Funktion des Körpers wiederherzustellen.

Im Vergleich dazu bietet die Physiotherapie ein viel umfangreicheres Angebot an Behandlungstechniken, die flexibel an die individuellen Bedürfnisse Deiner Patienten & Patientinnen angepasst werden können.

Neben den traditionellen Bewegungsübungen kommen hier auch moderne Ansätze wie Schmerzmanagement und ganzheitliche Therapieansätze zum Einsatz.

In der Regel erfolgt Krankengymnastik auf ärztliche Empfehlung. Andere Bereiche der Physiotherapie stehen oft auch ohne ärztliche Anordnung zur Verfügung – wie zur Vorbeugung oder um das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern.

Die Gemeinsamkeiten von Krankengymnastik und Physiotherapie

Beide Ansätze verfolgen ähnliche Ziele: Schmerzen lindern, die Beweglichkeit verbessern, die Lebensqualität steigern, die Muskulatur stärken und die körperliche Funktionsfähigkeit fördern.

Die Übungen und manuellen Techniken werden stets an die individuellen Beschwerden angepasst – je nachdem, ob es sich um akute oder länger bestehende Schmerzen handelt.

Dabei berücksichtigt man auch den allgemeinen Gesundheitszustand der Patientin oder des Patienten.

Während der Therapie werden die Übungen vor Ort gezeigt, die dann idealerweise auch zuhause weitergeführt werden.

Ausbildung & Berufsbezeichnung

Die Berufsbezeichnung „Physiotherapeut:in“ ist in Österreich und Deutschland geschützt. Das bedeutet, dass Du eine fundierte Ausbildung oder ein Studium absolvieren musst, um in diesem Beruf zugelassen zu werden.

In der Regel dauert die Ausbildung mindestens drei Jahre, und praktische Erfahrung ist ein wesentlicher Bestandteil.

Einsatzgebiete der Krankengymnastik

Sowohl Krankengymnastik als auch Physiotherapie werden eingesetzt, um körperliche Beschwerden zu behandeln und die Funktion des Körpers zu verbessern.

Sie kommen bei muskuloskelettalen, neurologischen, kardiovaskulären und pulmonalen Problemen zum Einsatz – etwa nach Operationen, bei langanhaltenden Erkrankungen oder bei orthopädischen Problemen.

Dabei können sowohl akute als auch chronische Schmerzen behandelt werden.

Dauer und Ablauf einer Behandlung

In der Regel verschreibt der Arzt eine Therapie mit sieben bis zehn Einheiten.

Die Dauer einer Sitzung hängt vom jeweiligen Behandlungskonzept ab. Häufig dauern manuelle Therapien, Massagen oder klassische Krankengymnastik-Sitzungen zwischen 15 und 30 Minuten, manche Ansätze können aber auch bis zu 60 Minuten in Anspruch nehmen.

Wo können Krankengymnastik und Physiotherapie gemacht werden?

Wenn man sich für eine physiotherapeutische Behandlung entscheidet, stehen verschiedene Wege offen. Man kann Therapie in Krankenhäusern, Reha-Zentren oder in spezialisierten Praxen durchführen lassen.

Eine weitere Option ist die mobile Physiotherapie, bei der der Therapeut oder die Therapeutin direkt zu nach Hause kommt.

Diese Lösung ist besonders hilfreich, wenn Schmerzen oder Beschwerden so stark einschränkend sind, dass ein Praxisbesuch schwierig wird.

Kleine Unterschiede und große Wirkung

Der Unterschied zwischen Krankengymnastik und Physiotherapie ist klein, aber dennoch da. Sie verfolgen ähnliche Ziele unterscheiden sich aber in ihren Schwerpunkten.

Die Krankengymnastik setzt auf bewährte, klassische Bewegungsübungen und manuelle Techniken, während die Physiotherapie einen ganzheitlichen Ansatz bietet, der moderne Methoden wie Schmerzmanagement und präventive Maßnahmen integriert.

Am Ende des Tages ist es für beide Disziplinen wichtig, dass der Patient oder die Patientin frei von Schmerzen ist.

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